Hubertusjagd 2012 - Reit- und Fahrverein Kalkreuth e.V.

24.11.2017
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Sandy wirbelt den Jägern voran

Die Hubertusjagd bildet den Abschluss der Reitsaison an der Paulsmühle.
Kalkreuth/Paulsmühle. Petrus scheint ein guter Freund von Kerstin Hirsch zu sein, denn er erhörte ihre Bitte, es am Sonnabend bis 15 Uhr nicht regnen zu lassen. Erst gegen 16 Uhr öffnete der Wettergott die Himmelsschleusen. Bis dahin nieselte es nur hin und wieder, was aber der Freude der 70 Teilnehmer der Hubertusjagd 2012 mit Start auf dem Turnierplatz an der Paulsmühle keinen Abbruch tat.
Das Feld der 15 Reiter führte in diesem Jahr Sandy Wegner an. Eine enorme Verantwortung für die junge Frau. Ist sie doch als sogenannter Master für die gesamte berittene „Jagdgesellschaft“ verantwortlich. Die 30-Jährige bestimmte, laut Stellenbeschreibung, unter anderem Tempo und Wegstrecke des Ausrittes, musste rechtzeitig auf unvorhergesehene Hindernisse aufmerksam machen, bei Bedarf das Tempo rausnehmen oder auch Bummler zum Aufschließen ermahnen. Sie machte das hervorragend, denn sie bringt auch viel Erfahrung in dieses schwere Amt ein. Sie übt sich schon seit 20 Jahren im Umgang mit Pferden. Mit zehn Jahren begann sie damit im Reiterhof Gründel in Ermendorf. Später wechselte sie nach Kalkreuth, ging mit Kerstin Hirsch nach Weßnitz, um dann wieder an der Paulsmühle Reitunterricht zu nehmen. Regelmäßig nimmt sie erfolgreich an Turnieren teil, ritt als Schneewittchen bei der Pferdegala 2011 und hat mittlerweile schon ihre ganze Familie mit dem Reitervirus infiziert. Mutter Petra schwang sich vor fünf Wochen das erste Mal in den Sattel und nimmt seitdem Reitunterricht. Sandys Freund Frank Dippmer brillierte schon mehrfach in der Rolle des Winnitouch. Auch er ein Neuling auf dem Ross.
Sandy wirbelte also umsichtig vor den Jägern her, während die strengen Beobachter beinahe zu wenig Zettel mit sich führten, um die zahlreichen Vergehen sowohl der reitenden als auch der fahrenden Jäger zu notieren. Selbst der Vorsitzende des Jagdgerichtes, Harald Behrisch, musste am Abend in der Gaststätte „Paulsmühle“ eine Saalrunde geben, da er am Vormittag den Kremser bestiegen hatte, ohne seinen Obolus bei der stets gestrengen Finanzerin des Reit-und Fahrvereins, Brigitte Heigl, zu entrichten. Mit dem Aufsitzen auf das Holzpferd ohne Steigbügel wurden weitere Strafen gegen diejenigen verhangen, deren Steigbügel abgerissen beziehungsweise gebrochen waren.
Der „Fuchs“ Thomas Pischel, dem dieses Missgeschick sogar zweimal widerfuhr, entzog sich seiner Verantwortung durch Abwesenheit, was aber von der Anklägerin Hirsch akzeptiert wurde, da wohl gewichtige Gründe dafür vorlagen. Trotz des Handicaps der gebrochenen Steigbügel verhielt sich der Weßnitzer auf seinem Friesen sehr clever. Er sah sich die vergleichsweise lange, rasante Jagd nach Reineckes Schweif, den Vorjahresfüchsin Susann Garbe mehrere Runden erfolgreich verteidigte, scheinbar gelassen an, denn mit seinem Friesen hätte er wohl kaum Chancen gehabt, die Trophäe mit Tempo zu ergattern.
So stieß er kurzerhand von der Seite ins Geschehen und „hob“ den Fuchs aus, wie es in der Fachsprache heißt. Er nimmt in jedem Jahr an den unterschiedlichsten Jagden teil, konnte aber noch nie gewinnen. Pischel und die anderen Teilnehmer waren mit der gut organisierten Veranstaltung sehr zufrieden. Der nächste Höhepunkt bei Kerstins Landpartie ist das traditionelle Weihnachtsreiten an  der Paulsmühle am 2.Dezember, dem ersten Advent.
Von Henry Müller










Hubertusjagd auf der Paulsmühle Kalkreuth

Am Samstag, dem 3. November 2012 lädt  der Reit- und Fahrverein Kalkreuth e. V und „Kerstin’s Landpartie“ zur Hubertusjagd ein.  Um 9.30 Uhr startet die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Umtrunk. Der Beginn der Fuchsjagd erfolgt um  10.00 Uhr.

Unter dem Signal der Jagdhornbläser Großenhain können die Zuschauer auf den Kremsern  den Reitern durch Wald und Wiesen folgen.  Zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr wird eine Mittagspause eingelegt, wo das traditionelle Jagdfrühstück eingenommen wird. Nach dieser Stärkung geht es unter Jagdhornschall auf  zur letzten Etappe, bei der der Fuchs gefangen werden soll.

Wer den diesjährigen  „Fuchsschwanz“ ergattern oder die abenteuerliche Jagd mitverfolgen möchte,  der meldet sich bitte bis zum  30.10.2012 unter  folgender Rufnummer an:   

Frau Heigl:   03522  38454  oder
E-Mail:  
b.heigl@reitverein-kalkreuth.de

Der Unkostenbeitrag der „berittenen Jäger“  beläuft sich auf 8.00 €  und bei  den „fahrenden Jägern“ auf 20,00 €.  Im Preis inbegriffen ist der Umtrunk zum Start der Jagd, sowie ein Frühstückssnack, Kaffee, Tee und Schnittchen auf den Kremsern.

Am Abend wollen wir die Jagd noch einmal beim gemütlichen Jagdgericht in der Gaststätte Paulsmühle Revue passieren lassen.
Dazu ist ein leckeres Jagdbuffet eingerichtet   (15,00 € pro Person ).


Also auf zur Jagd und Hufschlag frei

Der Reit- und Fahrverein Kalkreuth e. V. und „Kerstin’s Landpartie“ .


(Der Veranstalter schließt jegliche Haftung von Personen- Tier- und Sachschäden aus.)

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